Bodypainting ist eine Form von Körperkunst. Dabei wird Farbe direkt auf die Haut aufgetragen. Die Körperbemalung hält sich ein paar Stunden bis zu mehreren Wochen (bei Henna-Tattoos) ist jedoch, im Gegensatz zum Tattoo nicht permanent.

Techniken

Es existieren mehrere Arten von Körperbemalungstechniken. Neu in der Szene findet die Airbrush Verwendung. Sie findet immer mehr Anhänger, denn gerade auf dem ungewöhnlichem Untergrund des menschlichen Körpers setzt die Airbrush neue Akzente und ist sehr leicht aufzutragen. Mit Fett- oder Cremeschminken - „Supracolor" - behält die Haut ihre Geschmeidigkeit und glänzt. Außerdem haften sie gut, was beim Abschminken wieder Nachteile mit sich bringt. Abgepudert wird sie sogar wischfest und erscheint matt. Die Nasschminke oder Aquacolor ist unter Laien die gängigste Art für erste Versuche mit Körperbemalung. Außerdem ist sie für die Models einfach durch Duschen wieder zu entfernen. Der Nachteil dabei ist, dass die Farbe beim Trocknen leicht rissig wird und nicht so gut deckt.

Dem allgemeinem Misstrauen, ob die Farben der Haut schaden, steht die Tatsache gegenüber, dass z.B. Lidschatten wesentlich unverträglicher sein kann. Auch die These, man könnte daran sterben, am ganzen Körper bemalt zu sein, wurde widerlegt, denn die Farben sind atmungsaktiv und eigentlich nur wie pigmentierte Hautcremes aufgebaut.

Der Farbauftrag erfolgt mit Hilfe von speziellen Schwämmchen und (Luft-)Pinseln. Außerdem existieren noch zahlreiche Special Effects, wie zum Beispiel Glitter, UV-leuchtende Schminke, Mastix (zur plastischen Veränderung), „Dermatographen", das sind Kajalähnliche Stifte zum Vorzeichnen und der „Stoppelschwamm" - ein Schwamm zur Illusionsschaffung von Fell oder Struktur.