Die Lange Nacht der Museen ist eine Gemeinschaftsaktion mehrerer Museen und Kultureinrichtungen an einem Ort, die gemeinsam bis in die Nacht geöffnet haben und die Veranstaltung gemeinsam vermarkten, um neue Besucherkreise auf kulturelle Einrichtungen aufmerksam zu machen.
Zum ersten Mal fand eine Lange Nacht der Museen im Januar 1997 in Berlin statt. Seitdem ist die Zahl der beteiligten Museen, Ausstellungen und Kunstprojekte von zwölf auf 125 gestiegen. Eine gemeinsame Eintrittskarte ermöglicht den Besuchern nicht nur den Zugang zu allen beteiligten Einrichtungen, sondern auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs dorthin.
Da das Konzept sehr erfolgreich regelmäßig eine große Zahl von Besuchern anzieht (154.900 in Berlin, Januar 2005), finden Museumsnächte inzwischen in über 120 Städten statt. Neben der Berliner Langen Nacht der Museen hat auch die Nuit Blanche in Paris, die museums-n8 in Amsterdam und die Lange Nacht der Museen in Wien einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt
Seit dem Jahr 2000 werden auch zeitgleich in Österreich, Südtirol und Liechtenstein Lange Nächte der Museen jährlich veranstaltet. Organisator ist der ORF. Alle beteiligten Museen haben an diesem Tag von 18.00 bis 1.00 Uhr morgens geöffnet. Innerhalb bestimmter Gebiete ist es möglich mit einem Shuttle mehrere Museen zu besuchen.
Stattgefunden hat diese Lange Nacht bisher am 17. Juni 2000, 9. Juni 2001, 5. Oktober 2002, 20. September 2003, 9. Oktober 2004 und 8. Oktober 2005.
Am 9. Oktober 2004 nahmen daran in ganz Österreich bereits 437 Museen teil. 2003 wurden 250.000 Besucher gezählt.
In Wien beteiliget sich seit 3 Jahren auch die Wiener Urania am Museumsprogramm und wird dabei immer populärer und jerfreut sich edes Jahr größerer Besucherzahlen.
